GJTV 2013 // Daily Report Sonntag
Wilson German Junior – finale Spannungen und Emotionen
Die Ouvertüre des finalen Tages der Wilson German Junior 2013 rockte die Band Vember. Auch mit Klängen dieser Art sollte noch einmal vibrierende Badmintonstimmung im klangvoll gestalteten Sportforum Hohenschönhausen auf den Höhepunkt getrieben werden. 316 Spiele waren bis zu diesem Augenblick gespielt, 2677 Bälle verspielt. Es waren Tage voller Spannung, Dramatik, Emotionen. 226 Spieler aus 26 Nationen hatten verbissen um den Einzug ins Finale dieser 2013er Wilson German Junior gerungen. Nun trafen die Besten der Besten aufeinander, im Kampf um die begehrten Pokale.
Koreaner unter sich
…das war die Situation im Herrendoppel. Da trafen ähnliche Spielanlagen aufeinander, was dem Match, vor allem im 1. Satz, sicherlich Emotionalität und Spannung vermissen ließ. Der zweite Satz dann bedeutend kämpferischer gespielt, vor allem von Siegerteam Sol Kyu Choi und Woong Park. Sol Kyu Choi war übrigens der am meisten beschäftigte Mann bei diesem Turnier. 15 Spiele hatte er absolvierte, um schließlich drei Finals zu spielen. „Ja, das ist schon anstrengend, aber auch sehr schön für mich“, lacht er nach der Doppel-Siegerehrung. Wird er im Einzel und Mixed nochmals „oben“ stehen?
Damendoppel scharf gewürzt
…dieses Omen bedingte schon die nationale Mixtur. Da waren die kecken Schwestern Stoeva aus Bulgarien und das angriffslustige dänische Duo, Julie Finne–Ipsen und Rikke Söby Hansen. Wer diese vier Ladys während der vier Turniertage spielen gesehen hatte wusste, dass nun ein Badmintonfeuerwerk gezündet würde. Und so war es auch. Verbissen wurde von den Kontrahentinnen um Punkte gerungen, mit knallhartem Angriffsspiel und bollwerkähnlicher Verteidigung, vor allem von den Bulgarinnen perfekt zelebriert. Scheinbar unendliche Ballwechsel prägten diese Begegnung und trafen so Nerv und Erwartung des begeisterten Berliner Badmintonpublikums. Athletik und konsequent druckvolles Spiel, diese Tugenden gab wohl schließlich den Ausschlag für den Erfolg der Damen aus dem Balkanlande. „Oh, wir sind so glücklich über diesen Erfolg“, die Stoeva Schwestern unmittelbar vor der Siegerehrung. „und so aufgeregt. Das erste Mal in Berlin und dann gleich dieses wunderbare Erlebnis. Es hat uns hier großen Spaß gemacht und wir kommen gern wieder.“ Gratulation den sympathischen Schwestern und alles Gute für ihr großes Ziel, die Olympischen Spiele 2016.
Herreneinzel à la Korea
…da sollte es knallen, kraftvoll mit dem 4,9 Gramm leichten gefiederten Ball gezaubert werden, so die hohen Erwartungen. Beide Kontrahenten hatten sich bereits im Doppel gegenüber gestanden, mit besserem Ende für Sol Kyu Choi. So lag natürlich die spannende Frage in der Luft: Würde der Koreaner ein zweites Mal die oberste Sprosse der Siegerleiter erklimmen oder kann ihn Jon Jeon entthronen? Da wurde gezaubert, getrickst, da wurden alle Register hochklassigen Badmintons gezogen. Streckenweise entstand der Eindruck, als würden die Freunde, das sind sie, eine akrobatische Badminton – Show inszenieren. Nach Satz 1 lag nicht Favorit Sol Kyu Choi in Front, sondern Jon Jeon. Wenngleich es im zweiten Kapitel dieses Krimis auch in die Verlängerung ging, es blieb beim Erfolg von Jon Jeon. Vielleicht war die Niederlage im Einzel auch taktisches Kalkül von Sol Kyu Choi, um Kräfte für das Mixed zu sparen. Denn in diesem Finale ging es gegen Hong Kong China, also die spielerische Belebung permanenter Rivalität und mithin Prestigefrage!
Dameneinzel – Europa contra Asien
Die 17jährige Sarita Suwanakjiboriharn aus Thailand hatte sich ins Finale gespielt. Ihre Gegenerin: die Dänin Anna Thea Madsen. Mit 6 Jahren begann sie ihre sehr erfolgreiche Karriere, angesteckt von den größeren Geschwistern. Sicherlich interessant an dieser Begegnung, die unterschiedlichen Spielauffassungen. Hier der geradlinige kraftvolle Stil von Anna Madsen, auf der anderen Seite feinsinnig technisch ausgeklügeltes Spiel. Entscheidende Vorteile brachte es zunächst weder der einen noch anderen. So musste also Satz 3 entscheiden. Auch der verlief ausgeglichen. Möglicherweise waren es die stärkeren Nerven, die Anna Madsen schließlich den Sieg bescherten. „Ja, die spielten sicherlich auch eine Rolle. Aber ich habe heute wirklich ein gutes Spiel gemacht und bin jetzt so happy“. Auch Sarita Suwanakjiboriharn suchte nach Ursachen. Ihre Niedergeschlagenheit ist spürbar: „Ich habe einfach zu viele vermeidbare Fehler gemacht. Und das hat mich wahnsinnig genervt. Und dann, Sie sehen, mein Bein ist nicht in Ordnung, ist verletzt. Das hat mich natürlich auch noch beeinträchtigt“. Dann lacht sie aber doch, freut sich über den Berliner Erfolg.
Korea contra Hong Kong China – eine alte Rivalität!
Da durfte man gespannt sein, wie dieses sportliche Gegeneinander das Spiel prägen wird. Nebenbei bemerkt: Diese Begegnung brachte den 3. Auftritt des Koreaners Sol Kyu Choi. Wie viele Kraftreserven wird er noch mobilisieren können, eine Frage, die gewiss mitentscheidend für den Ausgang des Finals war! Es wurde ein enges Match, getragen von sehenswerten Ballwechseln, akrobatischen Einlagen und ästhetischer Schönheit. Ja, Sol Kyu Choi war das übermäßige Turnierprogramm anzumerken und so punkteten die Hong Kong Chinesen schließlich zum 2-Satz-Erfolg. „Wir hatten wohl heute die bessere Kompetenz“, analysiert Wing Jung Ng, die Hong Kong Chinesin. „Ich bin jetzt nur glücklich und sehr sehr müde. Es war anstrengend hier in Berlin aber es war auch eine schöne Zeit. Die Deutschen waren wirklich gute Gastgeber!“
Ein gemäßes und angebrachtes Schlusswort für diese 2013er Wilson German Junior. Es waren vier stimmungsvolle Tage, geprägt von Sport auf höchstem Niveau, Fairness und vielen internationalen Begegnungen. Aber Turniermanager Manfred Kehrberg ist mit seinen Gedanken schon der Zeit voraus: „Natürlich werden wir 2014 wieder Wilson German Junior auf die Beine stellen. Und wenn uns das so gelingt, wie in diesem Jahr, dann kann es nur erfolgreich werden!“

Es verabschiedet sich herzlich das EBT – Presseteam : Peter Gütte (Text) , Volkmer Kehrberg (Foto) , Anja Koszuta (Recherche) und Philipp Funk (engl.Text & Layout)
GJTV 2013 // Daily Report Samstag
Halbfinals und Dramatik, Ästhetik und Emotionen
Das Niveau der Halbfinals, sehr zur Freude der zahlreich erschienenden Berliner Badmintonfans, turmhoch. Knallharte Bälle, Schnelligkeit, Athletik, Dramatik das waren die vordergründigen Begleiterscheinungen des Ringens ums den Finaleinzug. Z.B. das dänische Damendoppel Julie Finne-Ipsen/Sylvie Hansen gegen die Koreanerinnen Hee Han/Rin Kim. Ein bissig geführtes 3-Satz-Duell mit überraschendem Ausgang für die Skandinavierinnen. Damit war schon klar: Im Damendoppel wird es ein europäisches Endspiel geben, denn in der zweiten Halbfinalbegegnung setzten sich die bulgarischen Schwestern Stoeva gegen die Französinnen Batomene/Guerin durch.
Bei den Herren kämpften Teams aus den Niederlanden, Malaysia und zwei Doppel aus Korea um den Einzug in das Finale. Die machten kurzen Prozess, zelebrierten mit Badminton der Sonderklasse ihre Überlegenheit und sorgten mithin für ein einsames Endspiel: Korea gegen Korea! So liest sich auch das Finale im Herreneinzel, Jin Jeon gegen Kyu Choi, also Korea gegen Korea!
Ein anderes Bild zeichnet das Damenfinale mit der Begegnung Suwanakijboriharn aus Thailand und Anna Thea Madsen, also Asien gegen Europa.
Mit großer Spannung erwartet die Mixed – Halbfinals, besonders der Auftritt von Mark Lamsfuß und Franziska Volkmann gegen Chun Man Tang und Wing Yung Ng aus Hongkong . Es wurde eine Auseinandersetzung mit höchstem sportlichem Unterhaltungswert und emotionalen Fieberkurven, bei Spielern als auch Zuschauern. 1:1 stand es nach 38 gespielten Minuten. Würden es die Deutschen schaffen? Anja aus Moabit sieht den Ausgang skeptisch, wünscht aber einen deutschen Erfolg! Das wäre auch ganz im Sinne von Robert aus Pankow. „Klar schaffen die es. Ich drücke alle meine Daumen“. Wieder und wieder rhythmischer Beifall, der das deutsche Duett nach vorne treiben soll. Was für ein Erfolg wäre es für Franziska Volkmann und Mark Lamsdorf, aber auch für das junge deutsche Badminton! Nein und schade, denn in der 51. Minute punkten Man Tang und Yung Ng zum 21:16 und Finaleinzug. Dort treffen sie auf das koreanische Mixed Sol Kyu Choi/Hye Rin Kim, das kampflos ins Finale eingezogen war.
Damit ging ein Turniertag zu ende, der begeisterte und einmal mehr für die wunderschöne Sportart mit dem schnellen gefiederten Ball warb. Turniermanager Manfred Kehrberg fasste es kurz: „Ein tolles Publikum, packende Spiele und gespannte Erwartungen auf die morgigen Finals!“
Match des Tages … diesen sportlichen Höhepunkt lieferten sich die Herren Kyu Choi und Woong Park aus Korea und die Thailänder Kedren/Puavaranukroh. Es war ein ästhetischer Höhe und verbissener Kampf um jeden Ball, mit siegreichem Ende für die Koreaner. Deuk Choon Lee, koreanische Cheftrainer, und eine Analyse: „Es war wirklich ein spannendes Spiel. Ja, die Ursachen? Das ist eigentlich sehr einfach erklärt. Die Grundlage ist viel Zeit und Training, Training, Training. Da wird dann die Technik verfeinert, athletisch gearbeitet und auch über Taktiken gesprochen. Aber ich wiederhole, Zeit und intensives Training bilden bei uns die Grundlagen für den Erfolg!“
Text: Peter Gütte
Fotos: Volkmer Kehrberg
Nach den Viertel– vor den Halbfinals: Eine Zwischenbilanz von Bundestrainer Matthias Hütten
Die Viertelfinals sind gespielt, die Halbfinals der Wilson German Junior 2013 stehen fest. Wenngleich auch eine Reihe deutscher und europäischer Spieler nicht mehr im Turnier sind, so sieht Bundestrainer Matthias Hütten positive Zeichen. „Richtig, wir sind auf einem guten Weg. Sie haben ja auch gesehen, wir haben hier gut mitspielen können und für mancherlei Überraschung gesorgt. Ich denke da natürlich ganz besonders an Mark Lamsfuß und Franziska Volkmann, die nun Halbfinale stehen. Sicherlich fehlt es unseren Spielern noch an Konstanz, doch bei höchster Konzentration und Bestform bewegen wir uns durchaus auf Augenhöhe mit den Asiaten. Viele Spiele, die hier nur ganz knapp verloren gingen, sind finde ich der Beweis“. Dennoch, Herr Hütten, Unterschiede zu asiatischer Spielauffassung sind nicht zu verkennen. Was ist beim asiatischen Badminton anders? „Sie haben viel Zeit, ein riesiges Reservoir an Spielern und natürlich auch sehr gute Bedingungen. Bedenken Sie bitte, Badminton hat in diesen Ländern eine sehr hohe Popularität, ist faktisch Volkssportart. Die Asiaten, das bewundere ich immer wieder, spulen ihr Programm mit traumhafter Sicherheit ab, taktisch überlegt und mit athletischer und schlagtechnischer Perfektion. Aber ich betone nochmals, sie sind taktisch nicht besser als wir. Sicher, technisch müssen wir ganz gewiss noch stabiler werden, um die Asiaten ernsthaft gefährden zu können.“
Stichwort Turnierbetrieb, Herr Hütten. Gibt es auch Unterschiede in dieser Hinsicht? „Absolut, und eine sehr wichtige Frage. Spielbetrieb, da sehe ich nicht so sehr den großen Unterschied, sondern im Training. Da haben die Asiaten sehr viel mehr Konkurrenz, als mehr Spiele, und das auf sehr hohem Niveau. Mit solcher Art Herausforderungen treibt man natürlich das sportliche Niveau nach oben. Das findet bei uns, im Jugendbereich, noch viel zu wenig statt. Also, da müssen wir verändern, da muss unbedingt mehr getan werden.“ Was sehen Sie in diesem Zusammenhang die Wilson German Junior? „Eine tolle Veranstaltung. Ich freue mich schon auf die morgigen Finals, um daraus Anregungen und Information zu ziehen“.
Mit Bundestrainer Matthias Hütten sprach Peter Gütte
Doppel – Halbfinale mit „bonne chance“
… diese ließen sich die Französinnen Batomene und Guerin nicht nehmen, – und zwar gegen die starken Koreannerinnen Woo Eo und Young Kang. Einfach war das nicht, denn die Asiatinnen hielten die Begegnung lange Zeit offen. Doch schließlich punkteten die charmanten Französin-nen in zwei Sätzen und freuten sich über das Halbfinale.
Bonne chance, war das auch ein Motiv für das niederländische Herrendoppel Muns/de Vries gegen die Malaysier Wie Chua/Choon Woon? Ja, auch sie nutzen ihre Chance gegen die weit gereisten Herren und fertigten sie mit 21:12 und 21:19 ab.
„Europa unter sich“ war auf Court 1 der Wilson German Junior zu verfolgen, denn die Damendoppel kamen aus England und Bulgarien. G. und S.Stoeva wiesen die Shirts der siegreichen Bulgarinnen aus. Da spielten Schwestern. „Schon seit Jahren“, lachen beide. „Diese Frage wird uns immer wieder gestellt“, merkt Gabriela an. „Also ja, wir sind Schwestern und spielen seit acht zusammen. Freunde hatten uns für Badminton begeistert und, wie man sieht“, amüsieren sich die Schwestern, „ist es dabei geblieben“. Sie gingen auf eine Sportschule und trainierten zweimal täglich, in Sofia. „Hobbies? Wann denn, Badminton und Schule lassen kaum Zeit für anderes“. Aber Stefani ergänzt: „Na klar, Internet, Freunde treffen, Musik hören und shoppen, das machen wir schon.“ Doch Badminton, so ist es zu verstehen, diktiert den Rhythmus ihres Lebens. „Nein, nach der Schule wollen wir erst einmal nicht studieren, sondern uns voll auf Badminton konzentrieren, und vor allem auf unser großes Ziel Olympische Spiel 2016“. Ein weites und anspruchsvolles Ziel. Viel näher, hier und jetzt, das Doppelfinale Wilson German Junior 2013!
Starke Einzel, starke Asiaten!
Als die Damen und Herren im Einzel die Wilson German Junior – Bühne betraten, war es 13.00 Uhr. Wer war noch im Turnier, wer würde bleiben? Bei den Damen fünf europäische Nationen und drei asiatische Teilnehmerinnen. Dabei auch, erfreulich, Annika Horbach aus Deutschland. Ein anderes Verhältnis bei den Herren. Da hatten es fünf asiatische Spieler ins Viertelfinale geschafft und drei europäische, mit Fabian Roth. Wie werden sich die deutschen Spieler in diesem erlesenen Viertelfinalfeld schlagen und wie Europa gegen Asien?
Annika Horbach hatte gegen die Malaysierin Mei Ho kaum Chancen, verlor schnell in zwei Sätzen und lächelte dennoch. „Ja, weil ich froh bin, zufrieden mit meinem Abschneiden hier. Ich habe ganz locker aufgespielt aber Mei war einfach zu stark für mich. Aber immerhin bin ich unter die letzten acht gekommen“ Mei Ho, eine Kandidatin für das Endspiel? „Oh ja, ich glaube schon. Sie ist eine phantastische Spielerin!“ Fabian Roth ereilte, nur wenig später, das gleiche Schicksal, verspielte gegen den Koreaner Jin Jeon, in zwei Sätzen, seine Halbfinalchance. Das erreichten bei den Herren durchweg asiatische Spieler. Nicht ganz so bei den Damen. Da konnte Anna Thea Madsen die Vormachtstellung der Asiaten durchbrechen.
Tag 3 der Wilson German Junior 2013 – im Blickpunkt Traumziel „Finale“
Knisternde Spannung lag im Berliner Sportforum spürbar in der Luft, als an diesem 3. Tag, die besten Spieler aus 26 Nationen das Traumziel „Finale“ anvisierten. Z.B. das an „1“ gesetzte bulgarische Damendoppel Gabriela und Stefanie Stoeva. Ihre Gegenüber, die deutschen Damen Theresa Wurm und Annika Horbach. Könnten sie die favorisierten Bulgarinnen, auf dem weiteren Weg in Richtung Finale, stoppen und mithin ins Viertelfinale vorstoßen? Das war hier die Frage! Ihre Beantwortung führte zu einer ansehenswerten Auseinandersetzung „Favoriten gegen Außenseiter“. Wenngleich sich auch die Außenseiter tapfer wehrten, eine Niederlage war nicht zu vermeiden. „Aber“, so Annika und Theresa unmittelbar danach, „wir haben uns wacker geschlagen. Unseren Vorsatz, die Bulgarinnen mit tapferer Gegenwehr zu ärgern, haben wir weitgehend umgesetzt!“ Aber Traumziel Viertelfinale war damit ausgeträumt!
Nicht allerdings für Dominik Scherpen und Max Neukirchen. Die hatten sich mit einem malaysischen Paar auseinander zu setzen, das zweifellos favorisiert war. Und so las sich dann auch der Spielausgang 14:21 und 14:21 für die Malaysier.
Starke deutsche Färbung am 3. Tag des Turniers, das gab es noch nie, war ein Novum, von Bundestrainer Matthias Hütten als höchst erfreulich registriert. Auch die Deutschen Mark Bayerly und Mark Lamsfuß wollten ins Viertelfinale. Voraussetzung: Sie schlagen das dänische Duo Mortensen/Sörensen! Diese Aufgabe lösten sie sicher mit 21:6 und 21:8. „Natürlich wollten wir hier unseren Setzplatz 5/8 bestätigen“, die Beiden lachend. „Ja, wir fühlen uns heute sehr gut. Aber jetzt wird’s echt schwierig, denn unsere nächsten Gegner kommen aus Korea!“
Auch die Deutschen Mark Bayerly und Mark Lamsfuß wollten ins Viertelfinale. Voraussetzung: Sie schlagen das dänische Duo Mortensen/Sörensen! Diese Aufgabe lösten sie sicher mit 21:6 und 21:8. „Natürlich wollten wir hier unseren Setzplatz 5/8 bestätigen“, die Beiden lachend. „Ja, wir fühlen uns heute sehr gut. Aber jetzt wird’s echt schwierig, denn unsere nächsten Gegner kommen aus Korea!“
Und mehr noch. Mit Annika Horbach und Fabian Roth waren zwei weitere deutsche Aspiranten im Rennen. Die Frage: Wird das Viertelfinale deutsche Prägung behalten? Ja, z.B. mit dem Mixed Mark Lamsdorf/Franziska Volkmann. Die trafen dort auf die Malaysier Wie Chua/Wen Yap. Für das deutsche Mixed sicher eine anspruchsvolle Aufgabe. Auch lösbar? Die Lösung brachte schließlich ein packendes 3-Satz-Match mit erfolgreichem Ausgang für Mark Lamsdorf und Franziska Volkmann.
Text:Peter Gütte
















